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Wohin Sie in den Osterferien auf Urlaub fahren sollten

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Die Osterferien sind eine gute Möglichkeit um schöne Urlaube zu erleben. Besonders in sonst sehr heißen Gebieten wie Südeuropa oder Nordafrika lassen sich in den Osterferien tolle Erfahrungen und erholsame Tage erleben, ohne dass man mit enormer Hitze der Breitengrade rechnen muss – wie sonst im Sommer. Gleichzeitig ist es aber wesentlich heißer als im Winter; oftmals das optimale Mittelmaß. Welche Destinationen sich für welche Art von Urlaub eignen, und was für die Osterferien optimal sein könnte ist ein Thema, das besonders in den Wochen vor Ostern relevant ist.

Südeuropa

Der Teil des europäischen Kontinents, der gerade aufgrund schlechter Finanzlagen öfters in den Schlagzeilen stand, ist für den Frühling optimal. Sowohl Städtetrips als auch Strand- und Erholungsurlaub können in den Wochen um Ostern in Südeuropa erlebt werden. Besonders hervorzuheben sind dabei Spanien und Griechenland. Beide Länder haben dann bereits milde bis leicht warme Temperaturen bei viel Sonnenschein und sind eine erholsame Alternative zu dem oft noch recht harschen Wetter Mitteleuropas.

Gleichzeitig ist aber auch die wirtschaftliche Situation in Südeuropa für den Urlauber oft vorteilhaft. Besonders in Griechenland kann man sehr günstig buchen und ohne Probleme Schnäppchen finden. Die Atmosphäre, Natur und die Strände bleiben aber unabhängig der wirtschaftlichen und monetären Lage Griechenlands unverändert.

Nordafrika

Durch den derzeitigen Konflikt in Nordafrika gibt es viele Gegenden und Länder, die man als Tourist besser meiden sollte. Trotzdem ist Nordafrika ein gutes Reiseziel, das man mit etwas Bedacht trotzdem gut wählen kann. In Ägypten und Tunesien können die großen Städte wie zum Beispiel Kairo ohne Probleme als Touristen besucht werden. Rabatte und im Vergleich zu früher enorm günstige Preise locken zwar, trotzdem folgen wegen der ständigen negativen Berichterstattung über Nordafrika nur wenige Touristen dem Ruf hier Urlaub zu machen.

Die Schweiz und Österreich

Zwar können die Österreicher und Schweizer nicht mit derart warmen Temperaturen wetthalten wie zum Beispiel Ägypten, dafür bieten die zwei Länder ein ebenso großes Kultur- wie Naturerlebnis, das auch bei Regen noch interessant ist. Für einen Urlaub ohne lange Anreisezeit sehr geeignet, weil die Infrastruktur sehr gut ausgebaut ist und keine größeren Distanzen innerhalb der Schweiz und Österreich überwunden werden müssen, um von einer Attraktion zu nächsten zu kommen.

Die Schweiz kann mit ihren zahlreichen Bergen und der alpinen Landschaft punkten. Sie ist sogar noch etwas steiler und intensiver als die des österreichischen Nachbarstaats. Hunderte Wanderkilometer und Pfade laden zum Wandern, Mountainbiken und Laufen ein. Beim Städtetourismus kann die Schweiz vergleichsweise kleine aber traditionsreiche Städte bieten. Zum Beispiel St. Moritz auf ungefähr 800 Metern über dem Meer, Zürich und Bern. Das Land ist ebenso wie Österreich für den Wintersport optimal geeignet.

Österreich hat größere Städte, die mit Abstand größte ist Wien, die sowohl kulturell als Kaiserstadt voller Museen als auch als Stadt voller Künstler und Nachtleben beste Unterhaltung bietet. Salzburg, Mozarts Stadt und andere Destinationen wie Linz, Graz und Eisenstadt sind nur wenige Stunden entfernt. Österreich bietet großartige Möglichkeiten zum Wintersport auf den zahlreichen Bergen des Landes, das sogar weitaus günstiger als bei den nahegelegenen Eidgenossen.

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Wie unterscheidet sich ein Reisender von einem Touristen?

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Das Ziel eines Reisenden auf seinen Reisen ist, in die Kultur des besuchten Landes einzutauchen, ja, in gewisser Weise möglichst auch ein Teil von ihr zu werden. An oberster Stelle steht sein Bemühen, diese von innen kennenzulernen. Sie sich zu vereinnahmen und so weit wie möglich wie ein Einheimischer wahrgenommen zu werden, beziehungsweise Zutritt zu ihrer Welt zu bekommen und als Mitglied der Gemeinschaft akzeptiert zu werden.

Er unterscheidet sich darin von einem typischen Touristen, dessen Ziel, ein Land kennenzulernen, schon allein aufgrund der begrenzten Zeit, immer nur oberflächlich sein kann. Ein Tourist besucht fremde Orte immer nur für eine begrenzte Dauer, in Form eines Urlaubs. Ein Reisender hingegen wird sich für eine längere Zeit im fremden Land aufhalten.

Die Dauer des Aufenthalts hat noch mehre Konsequenzen. Während der Tourist ein gewisses Budget für die Reise eingeplant hat und es sich je nachdem mehr oder weniger bequem in der Urlaubsdestination machen kann, sich also zum Beispiel vorübergehend in Hotels und Restaurants aufhält und Touristenattraktionen aufsucht, wird der Reisende versuchen, mit möglichst kleinem Budget auszukommen. Anstatt in teuren Hotels zu übernachten wird er günstige Herbergen und Privatzimmer bevorzugen. Eventuell wird er sogar versuchen, in der Fremde eine Beschäftigung zu bekommen um die Kosten für den langen Aufenthalt bestreiten zu können und so gleichzeitig noch mehr mit der einheimischen Gesellschaft zu verschmelzen.

Während der Tourist auch am Urlaubsort den Komfort seiner Heimat genießt und zum Beispiel nur den Zugang zu verfälschter Küche hat beziehungsweise sucht, macht sich der Reisende auf eine ernsthafte Suche nach dem Echten, Unverfälschten. So wie der Tourist sich vorwiegend auf ausgetretenen Pfaden bewegen wird, ja ohne einen ortskundigen Führer auch muss, wird der Reisende seine Umgebung mit Muße erkunden. Er wird es als wichtig erachten, Bekannt- und Freundschaften mit Ortsansässigen zu schließen. Über seine Kontakte wird er in den Genuss kommen, im privatem Kreis zwischen Einheimischen die echte regionale Küche kennenlernen. Während er sein Leben so mit der Bevölkerung teilt und sie ständig und ausschließlich um sich hat, wird er den Charakter eines Landes und das Temperament seiner Einwohner erschließen können. Im besten Falle wird er sich auch der Landessprache ermächtigen können.

Ein Reisender macht keine Fotos, zumindest nicht als Souvenir oder Beweis für seinen Aufenthalt. Es geht ihm nicht um Oberflächlichkeit. Den Daheimgebliebenen von seinen Reisen zu berichten ist sekundär. Während der Tourist seine Heimat immer nur für kurze Abstecher verlässt, bricht der Reisende meist alle seine Zelte ab um sie woanders komplett neu aufzubauen. Er lässt sich kompromisslos auf einen bestimmten Ort ein, während Touristen unbewusst versuchen, diesem die eigenen Erwartungen überzustülpen. Die Betonung liegt wohlbemerkt auf dem Wörtchen „unbewusst“, denn die meisten Menschen wollen nicht als „dumme Touristen“, sondern als Reisende gesehen werden. Ein wahrer Reisender ist man aber nur, wenn man seinen kompletten Alltag zurücklässt und gänzlich vorbehaltlos durch die Welt zieht. Beide reisen immer aus Eigennutz. Jeder will etwas sehen, etwas lernen, seinen Horizont erweitern – der eine mehr, der andere weniger. Gäste sind alle. Der Reisende erarbeitet sich jedoch ein Bleiberecht.

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Warum du versuchen solltest, an einem Reisewettbewerb teilzunehmen?

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Geh bis an deine Grenzen, verknüpfe Spaß und Urlaub mit Herausforderung und Abenteuer, finde neue Freunde und lass dich überraschen und viele weitere Gründe ein unvergessliches Erlebnis zu planen:

Das Patagonian Expedition Race, auch „Das letzte wilde Rennen“ genannt, ist eines der Abenteuer, das du unbedingt erleben solltest. Dieses Event findet nur alle paar Jahre statt und gilt als das Abenteuerrennen schlechthin. An diesem 10-Tage Ausdauer Wettbewerb im chilenischen Teil Patagoniens, einem der südlichsten Gebiete der Erde, nehmen 20 4-Mann-Teams von mehr als ein Dutzend Ländern teil und schlagen sich, nur mit Landkarten und Kompass ausgestattet, durch Gegenden die dem menschlichen Auge weitgehend unbekannt sind. Weniger als die Hälfte schafft es bis zum Ende, aber gewinnen ist bei diesem Rennen (wie auch bei allen anderen) eher irrelevant. Es gibt kein Preisgeld, nur das Recht, damit zu prahlen. Ohne tagelang ein anderes Team zu treffen, kommen die Teilnehmer dafür in den Genuss von spektakulären Landschaften und obwohl die Uhr ständig tickt, und die Teams extreme Kälte und Schlafentzug aushalten müssen, macht jeder Teilnehmer dabei lebensverändernde Erfahrungen.

Race2Adventure, 05.-13.05.2016. Dieser reiseorientierte Event, der neun Tage lang dauert und Hunderte von Teilnehmern durch die entferntesten Gegenden ihres Gastlandes bringt, ist wahrscheinliche der einzige Wettbewerb, in dem auch faulenzen ein fester Bestandteil ist. Nach Events in Panama, Peru und 2017 in Chile (bereits ausverkauft), ist 2018 Spanien dran: Kultur, Nachtleben, die Pyrenäen, Paella, Sangria, Abenteuer, heilige Plätze, Strände und Leidenschaft lautet die Werbebotschaft. Jeden Morgen nehmen die Teilnehmer verschiedene Herausforderungen, bei denen man Preise gewinnen kann, in Angriff. Danach endet der Wettbewerb, und der Spaß beginnt: mit Nachmittagsexkursionen, faulenzen und Cocktails schlürfen.

European Team Travel Competition, 04.-14.07.2017.  „SightDOING, not Sightseeing“ lautet der Slogan dieses Wettkampfs an dem jeder teilnehmen kann. Die Mitglieder der 11 Teams brauchen Kreativität, Ausdauer und Spontaneität um die Wettbewerbe zu bestehen. Schnelligkeit, Fitness oder Reiseerfahrung werden nicht benötigt. Bei diesem Reisewettbewerb gibt es keine Ausscheidung – alle Teams bleiben bis zum Schluss im Rennen. Die Teams können sich von Paaren über Gruppen von Freunden bis hin zu generationsübergreifenden Familien ganz individuell zusammenstellen. Die besten drei Teams gewinnen einen Preis, mit Sicherheit finden aber alle Teams neue Freundschaften. Die Reiseroute durch 4 Länder Europas mit 7-8 Zielen und 16-18 Wettkämpfen ist geheim und wird jeweils erst 12 Stunden im Voraus bekannt gegeben.

Bei Red Bull Can You Make It, der Abenteuerreise der ganz besonderen Art, haben über 165 Studententeams aus über 50 Ländern weltweit sieben Tage lang Zeit durch Europa zu reisen. Bargeld, Karten und Handys müssen abgeben werden. Dafür bekommen die Teams 24 Dosen Red Bull (von da an die einzige Währung) und ein Smartphone. Alle Teams starten vom selben Ort und müssen zum gleichen Ziel gelangen. Auf dem Weg müssen sie ihren eigenen Weg finden, dabei aber Checkpoints in verschiedenen Städten besuchen, wo sie Fotos und Videos von ihren Abenteuern posten sollen und verschiedene Aufgaben erfüllen müssen. Es ist eine riesen Chance sich selbst herauszufordern, gratis mit Freunden durch Europa zu reisen und den Sommer deines Lebens zu erleben!